Glatt Wand verputzen auf einer ebenen Mörtel Oberfläche

Selber eine Wand verputzen, benötigt etwas Fingerfertigkeit, ist jedoch nicht sehr kompliziert. Nachstehend wird schrittweise erklärt, wie geschickte Heimwerker bei Bau oder bei der Renovierung Kosten sparen können.

Wärmedämmputz

Der Putz ist ein Mörtelbelag und setzt sich aus diversen Bindemitteln zusammen. Er erzeugt eine ebene Oberfläche, um zu einem späteren Zeitpunkt im Indoorbereich Tapeten anzubringen und sorgt für eine Regulierung der Feuchtigkeit im Innenraum.

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Da das Material unverzüglich trocknet, muss der Arbeitsvorgang zügig durchgeführt werden. Alle Gebrauchsgegenstände sind immer griffbereit zu halten. Bestenfalls sind Spachtel, Kelle und Glättekelle in zweifacher Ausführung vorhanden.

Putz ebnen oder mit einer Struktur versehen

Nach der gleichmäßigen Verteilung des kompletten Mörtels wird nach dem Wand verputzen dies mit einem Abziehbrett oder Kartätsche geglättet. Dabei wird das Werkzeug beim Abziehen eben an der Mauer entlang gezogen. Gemäß der Angabe des Herstellers ist bereits nach mehreren Stunden die äußere Schicht sichtbar getrocknet.

Bei der Nutzung von Struktur- oder Reibeputzen fällt dieser letzte Schritt anders aus. Der Putzmörtel wird nicht eben abgezogen, sondern beispielsweise mit einem Reibebrett nach dem Abtrocknen strukturiert.

Reinigung der Werkzeuge

Sämtliche Werkzeuge die genutzt wurden, sind mit genügend Wasser abzuspülen. Bereits getrocknetes Material ist fast nicht mehr ablösbar. Der verputzte Raum wird mehrere Tage lang gelüftet, damit einer Verdunstung des Wassers im Putzmörtel stattfindet. Anschließend steht die Mauer einer weiteren Bearbeitung zur Verfügung.