Innenwände vs Außenwand – Oberflächengestalltung vom Stuckateur

Gipsputz eignet sich eher für Innenräume, Kalkzementputz und Ytong kommt im Innen- und Outdoorbereich zum Einsatz. Lehm- und Gipsputz werden nur im Innenbereich genutzt.

Die Vorbereitung
integrierte Teile wie Fenster, Innenwände, Türen und Schränke sowie der betreffende Boden müssen als Schutz eine Abdeckung durch eine Folie erhalten. Bei der Entfernung von altem Belag wird dieser mit Hammer und Meißel von der Mauer entfernt.

Vor dem Arbeitsbeginn des Stuckateur muss eine komplett trockene Wand und frei von losen Teilen wie Schmutz oder Staub vorliegen. Flecken werden mit Wasser, Fettlöser oder Reinigungsmittel behandelt. Die Wand wird mit einer Bürste bearbeitet und eventuelle Löcher werden mit einer Spachtelmasse geebnet.

Positionierung der Eckprofile
Eckprofile kommen an Ecken zum Einsatz, deren anliegende Innenwand oder Außenwand verputzt werden sollen. In minimalen Mengen wird Putzprofilmörtel an den Kanten der Eckprofile aus Blech aufgetragen und das Eckprofil mit einer Richtlatte angepresst. Zur Anwendung kommt nur, die tatsächlich benötige Menge Mörtel. Nicht genutzter Mörtel wird mit der Kelle eben gestrichen. Nach der kompletten Positionierung der Eckprofile muss der Mörtelbelag wenigstens sechzig Minuten trocknen.

Verputzarbeiten

Putzprofile positionieren
wie verputze ich – als Orientierung beim Verputzen kommen Putzprofile mit den Eckprofilen zum Einsatz. Diese Putzleisten, Putzschienen oder Putzlatten sorgen für eine möglichst glatte Verputzfläche. Die Mörteldicke beim Auftragen entspricht der Profiltiefe. Sie bleiben wir die Putzprofile an der Wand werden unter der alten Ytong Putzschicht unsichtbar.

Der Montagevorgang der Putzprofile gleicht dem vorgenannten Schritt denen der Eckprofile. Für die Wandbefestigung müssen die Putzprofile präzise vertikal stehen. Hierbei kommt eine Wasserwaage zum Einsatz, um die Distanz zwischen jedem Element zwischen 1 und 1,5 Meter zu selektieren.

Wand vorab befeuchten oder grundieren

eine stark absorbierende frische Hauswand wie eine rote Ziegelmauer wird vorab großzügig mit Wasser benetzt. Dadurch wird ausgeschlossen, dass die Wand das anteilige Wasser des Mörtels frühzeitig einsaugt. Für diese Arbeiten ist ein Malerquast empfehlenswert.

Kellerwand

Ein Grundierung erhalten Betonuntergründe, alter Mörtel sowie Trockenbauplatten. Für jede Wände werden im Handel die entsprechende Grundierung angeboten. Sie wird mit einem Quast oder einer Walze eben auf die Innenwand oder Außenwand aufgetragen. Die Grundierung muss hervorragend die Wand einziehen und anschließend ganz austrocknen.

Mörtel anmengen
in einem Eimer oder Kübel wird der Mörtel mit sauberem und transparentem Wasser angemengt. Das Mischungsverhältnis wird vom Hersteller vorgeschrieben. Das Anrühren wird durch einen Rührquirl für die Bohrmaschine erleichtert. Dadurch wird eine Klumpenbildung vermieden. Der Mörtel wird für die Einwirkung kurze Zeit stehen gelassen und nach mehreren Minuten laut Hersteller nochmals gut verquirlt.

Die erste Schicht des Putzes aufstreichen
der alte Unterputz, so die erste Putzschicht – steht für die Ausbesserung der Mauern für Ungleichmäßigkeiten bereit. Sie dient als Basis für den Oberputz als zweite Schicht. Für die Verteilung wird der Mörtelbelag mit der Kelle aufgenommen und durch die Bewegung des Arms mit einem Schwung an die Mauer geworfen.

Befinden sich zwei bis drei Quadratmeter Mörtel an der Hauswand, wird er mit der Glättekelle eben gestrichen. Die Dicke der ersten Schicht sollte etwa ein Zentimeter betragen.

Nach dem kompletten Verputzen der Wände muss der Mörtel mehrere Stunden trocknen. Die Trocknungszeit entnehmen Sie der Verpackung.

Die Auftragung der zweiten Putzschicht
nach der Trockenzeit wird die erste Putzschicht mit einem Quast befeuchtet und direkt mit der Glättekelle aufgetragen. Mauern werden damit in Abschnitten komplett verputzt und die Stärke der Schicht orientiert sich an den Putzprofilen, die nicht über zehn Millimeter hinausgehen sollten.

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